Alkalinität/TA-Wert im Pool senken und anheben (Anleitung)

Die Alkalinität (Säurekapazität) im Pool ist entscheidend für kristallklares Wasser. Aber wie hoch sollte der TA-Wert sein und was ist zu tun, wenn die Alkalinität im Pool zu hoch oder zu niedrig ist?

Im Pool sollte die Alkalinität zwischen 80 und 120 mg/l liegen – gemessen wird mit der photometrischen Methode. Ist der Wert zu hoch, muss mit Säure die Alkalinität gesenkt werden. Bei einer niedrigen Säurekapazität kann durch die Zugabe eines Alca-Plus Mittels die Konzentration korrigiert werden.

Wir erklären Ihnen alles zur Alkalinität, wie Sie den TA-Wert im Pool aufrechterhalten und welche Mittel Sie brauchen um die Werte zu optimieren.

Was bedeutet der TA-Wert im Pool?

Man bezeichnet den TA-Wert auch als Säurebindungsvermögen, Säurekapazität oder als Alkalinität – lassen Sie sich davon nicht beirren.

Der TA-Wert (Totale Alkalinität) beschreibt die Pufferkapazität des Wassers.

Das bedeutet, dass der pH-Wert im Pool oder Whirlpool gegenüber Säureeinträge – wie z.B. durch Regen, da Regen immer sauer ist – stabil bleibt.

In den USA nimmt man an, dass die totale Alkalinität (Ausdruck in den USA als Säurekapazität) die Konzentration der Minerale im Wasser anzeigt.

Kurz: Der TA-Wert ist für die Poolpflege entscheidend und muss im Gleichgewicht gehalten werden. Das geht am besten mit einer regelmäßigen Messung des Poolwassers – Teststreifen sind zum genauen Messen des TA-Wertes nicht zu empfehlen.

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Aber was bedeutet zum Beispiel die Säurekapazität KS 4,3?

Die Berechnung der Säurekapazität erfolgt nach der Formel:

KS4,3 [mmol/l] = V · c · 1000 ml Probenvolumen

Keine Sorge, Sie als Poolbesitzer müssen hier nicht groß rechnen – Die Säurekapazität KS 4,3 sagt aus wie viel Säure in den Pool gegeben werden muss, um den pH-Wert von 4,3 zu erreichen. Quelle

Zu kompliziert?

Keine Sorge, wir erklären Ihnen weiter unten im Text wie Sie – auch ohne den Nobelpreis in Chemie – den TA-Wert senken und erhöhen können.

Doch zunächst beschreiben wir die Wirkung des TA-Wertes auf den pH-Wert und die Calciumhärte.

Wechselwirkung zwischen pH-Wert und der Alkalinität

Die Alkalinität steht in Wechselwirkung zum pH-Wert und demzufolge auch zur Calciumhärte.

Falls Sie unseren Artikel zur Poolchemie bereits gelesen haben, dann wissen Sie das diese drei Parameter entscheidend für die Wasserbalance sind.

Das bedeutet: Liegt im Whirlpool oder Pool der TA-Wert nicht im Optimum, dann schwankt der pH-Wert und die Calciumhärte – Das Poolwasser wird schnell grün und trüb.

Deswegen muss die Alkalinität regelmäßig neben dem pH-Wert kontrolliert werden.

Sollten Sie starke Schwankungen des pH-Wertes feststellen, empfehlen wir den TA-Wert zu messen und diesen u.U. als erstes zu korrigieren, bevor Sie den pH-Wert auf 7,4 – 7,6 bringen.

Aber ist ein schwankender pH-Wert das einzige Problem bei einem falschen TA-Wert?

Im nächsten Kapitel beschreiben wir die Folgen und mögliche Probleme im Pool, wenn der TA-Wert vernachlässigt wird.

Folgeschäden durch einen schlechten TA-Wert

Ist ein schlecht optimierter TA-Wert im Pool wirklich so schlimm?

Der TA-Wert beeinflusst doch nur den pH-Wert und was kann da schon schiefgehen außer dass das Poolwasser grün wird?

Es stimmt, dass die Säurekapazität in erster Linie den pH-Wert beeinflusst, aber die Folgen eines falschen TA-Wertes und pH-Wertes sind nicht nur grünes oder milchiges Poolwasser.

  • Liegt der pH-Wert unter 7,0, dann ist das Wasser sauer und korrosiv. Das bedeutet das Metallteile im Pool anfangen zu rosten und der Kalk aus den Fugen gelöst wird.
  • Beschädigte Fugen sind ideale Nistplätze für Blaualgen (Schwarzalgen) die für den Menschen gefährlich sind. Das wiederum bedeutet teure Sanierungsarbeiten im Pool.
  • Bei einem zu niedrigen pH-Wert wird das Chlor/Broom schneller verbraucht – zusätzliche Kosten für die Poolchemie.
  • Ein zu hoher pH-Wert über 7,6 führt zu Eintrübungen und Kalk im Pool – Beschlagene Wände und Filtersand, Kalkrand im Becken.
  • Die hohe Alkalinität kann ein Grund dafür sein, dass das Poolwasser schäumt.

Wie hoch sollte die Säurekapazität/Alkalinität im Pool sein damit es zu keinen Problemen im Pool kommt? Und wie misst man den TA-Wert im Poolwasser?

Wie wird die Säurekapazität im Pool gemessen?

Selbst für erfahrene Poolpfleger ist es nicht immer leicht die Säurekapazität als Hauptursache für diverse Probleme im Pool auszumachen.

Besonders viele Anfänger machen bei Optimierung der Säurekapazität viele Fehler, was wiederum zu einem schlechten pH-Wert führt – den Rest der Geschichte können Sie sich denken.

Das liegt aber häufig nur daran, dass die Säurekapazität – wie der pH-Wert oder das freie Chlore – mit einfachen Teststreifen gemessen wird.

Die Wasserteststreifen sind nicht akkurat, wenn es darum geht den TA-Wert im Pool zu bestimmen. Eine wesentlich effektivere Methode ist das photometrische- oder titrimetrische Verfahren.

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Anhand dieser gemessenen Werte kann die Säurekapazität im Pool korrigiert werden.

Und wie hoch muss die Säurekapazität im Poolwasser sein?

In den USA wird ein Wert zwischen 100 und 150 mg/l empfohlen. Aber aus unserer Erfahrung ist ein TA-Wert im Bereich zwischen 80 und 120 mg/l für private Schwimmbäder optimal.

Es reicht aus, wenn Sie die Säurekapazität im Pool 1x im Monat messen.

Steigt die Anzahl der Badegäste und die Häufigkeit der Nutzung des Pools, dann muss öfter als nur 1x im Monat gemessen werden.

Besonders nach einem Unwetter empfehlen wir die Messung der Säurekapazität im Pool.

Pool Alkalinität senken

Beim befüllen des Pools kann es vorkommen, dass das angelieferte Wasser bereits eine hohe Alkalinität aufweist.

Schlechte Badegewohnheiten – wie z.B. keine Dusche vor dem Eintritt in den Pool – lassen die Alkalinität im Pool ebenfalls steigen. Aber auch hohe Temperaturen und eine Verwirbelung des Wassers führen zu einer hohen Alkalinität.

In diesem Fall wird auch der pH-Wert steigen – Die dadurch entstehenden Probleme kennen Sie bereits.

Sie können warten, bis die Alkalinität im Pool alleine sinkt. Das würde aber zu lange dauern und ist aus professioneller Sicht nicht zu empfehlen.

Als Poolbesitzer haben Sie dann die Pflicht die Alkalinität mit Säure zu senken.

Wie das geht, erklären wir Ihnen in den folgenden Schritten.

1. Schutzausrüstung tragen

Um die Alkalinität zu senken wird eine Säure (speziell für den Pool) benötigt. Deswegen ist es wichtig, dass Sie vor der Anwendung Ihre Schutzausrüstung tragen.

Das wären Gummihandschuhe und eine Schutzbrille.

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Die Säure ist aggressiv und stark reizend. Bei Spritzern wird die Haut und die Schleimhäute geschädigt.

Wenn Sie keine Schutzbrille haben, dann schützen Sie Ihre Augen zumindest mit einer Sonnenbrille vor Spritzern.

Extra Tipp: Ziehen Sie alte Kleidung an, da die Säure die Kleidung beschädigen kann.

2. Wassertest durchführen

Bevor Sie irgendwelche Mittel in den Pool gießen, muss ein Wassertest durchgeführt werden.

Im Fachhandel sind Teststreifen vorhanden, mit denen Sie die Säurekapazität im Pool messen können, aber diese sind ungenau und nicht zu empfehlen.

Wir empfehlen das photometrische- oder das titrimetrische Testverfahren, da es bei der Alkalinität auf die exakte Bestimmung der Konzentration ankommt.

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Mit einem genauen Wert der Säurekapazität werden Sie später keine Schwierigkeiten mit der Optimierung des pH-Wertes haben.

Investieren Sie von daher in einen Vernünftigen Wassertester.

3. Die Menge an Salzsäure bestimmen

Die in Deutschland erhältlichen Mittel für den Pool sind mit Warnhinweisen und Mengenangaben gekennzeichnet.

Jedes Produkt enthält eine andere Konzentration und es wäre fahrlässig, wenn wir Ihnen hier irgendwelche Zahlen an den Kopf werfen.

Berechnen Sie zunächst das Beckenvolumen und orientieren Sie sich bei der Dosierung der Salzsäure strikt an die Angaben des Herstellers.

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Durch den Wassertest wissen Sie wie hoch die Alkalinität im Poolwasser ist und anhand der Angaben auf der Verpackung finden Sie schnell heraus wie viel Sie vom Mittel in den Pool gießen müssen.

Falls Sie Probleme haben, können Sie es mit einem online Rechner versuchen, aber in der Regel kommen Sie ohne gut zurecht.

4. Die Salzsäure in den Pool gießen

Das Mittel um die Alkalinität im Pool zu senken wird meistens als Pulver verkauft.

Sie können das Pulver so in den Pool streuen, aber wir empfehlen die Säure vorher in einem Wassereimer aufzulösen und dann verflüssigt in den Pool zu gießen.

Hier ist es wichtig, dass Sie beim Verflüssigen von Poolchemie immer die Chemie zum Wasser geben und nie umgekeehrt.

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Füllen Sie als erstes einen Eimer mit Wasser und gießen Sie anschließend vorsichtig das Pulver in den Eimer – Das Mischverhältnis sollte bei 10:1 liegen.

Rühren Sie mit einem Holz- oder Plastikstab bis sich das Pulver verflüssigt hat.

Anschließend gießen Sie das Mittel über die Poolkante vorsichtig in das Becken. Am besten verteilen Sie die Menge an verschiedenen Stellen damit sich das Mittel im Poolwasser gut verteilt.

5. Die Poolpumpe laufen lassen

Eine laufende Poolpumpe reichert das Poolwasser mit extra Sauerstoff an. Zudem wird das Wasser im Becken verwirbelt.

Beides lässt die Alkalinität und den pH-Wert steigen. Das gilt es beim senken der Alkalinität zu verhindern.

Durch das Abschalten der Pumpe verhindern Sie, das neben der Alkalinität der pH-Wert zu stark beeinflusst wird – Zumindest in der Theorie.

Aber eine ausgeschaltete Pumpe birgt das Risiko, dass das Mittel im Pool nicht richtig verteilt wird und sich am Poolboden absetzt. Die Säure kann in diesem Fall zu Schäden im Pool führen.

Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie die Poolpumpe für 1 1/2 Stunden laufen. So wird die Poolchemie besser verteilt und die Wirkung verbessert

Extra Tipp: Wenn Sie die Poolpumpe laufen lassen, können Sie das Mittel direkt in den Rücklaufstrom der Düsen gießen.

6. Ein letzter Wassertest

Lassen Sie den Pool für 24 Stunden ruhen und testen Sie am nächsten Tag die Werte.

Hat alles geklappt, können Sie zum letzten Schritt springen.

Falls die Alkalinität im Pool weiterhin hoch ist, wiederholen Sie einfach die Schritte, bis der Wert im Optimum bei 80 bis 120 mg/l liegt.

7. pH-Wert heben

Wenn Sie die Alkalinität im Pool senken, dann wird höchstwahrscheinlich auch der pH-Wert sinken – Ein pH-Neutrales Mittel ist uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Sie müssen nun im letzten Schritt den pH-Wert messen und u.U. nach oben korrigieren.

Sofern der pH-Wert nicht zu stark vom Optimum (7,4 bis 7,6) abweicht, lassen Sie die Poolpumpe für einen weiteren Tag laufen, damit das Wasser umgewälzt und mit extra Luft versorgt wird – Das sollte den pH-Wert etwas anheben.

Testen Sie am nächsten Morgen erneut den pH-Wert.

Ist der pH-Wert weiterhin zu niedrig, dann können Sie in diesem Fall mit einem pH-Plus den Wert anheben.

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Alkalinität im Pool anheben

Wenn die Alkalinität im Pool unter 80 mg/l liegt, muss diese so schnell wie möglich angehoben werden da ansonsten der pH-Wert stark schwankt.

Aber warum ist die Pool Alkalinität zu niedrig? Was sind die Ursachen?

Liegt der gemessene Wert unter 80 mg/l, dann ist zu viel Säure im Wasser vorhanden. Das passiert meistens bei einer Übermäßigen Anwendung der Cyanursäure.

In diesem Fall kann es vorkommen, dass der pH-Wert hoch ist, aber die totale Alkalinität – wie gesagt – unter 80 mg/l liegt.

Was kann man tun um die Alkalinität im Pool zu heben?

Eine effektivere Methode ist die Verwendung eines Produktes, mit dem Sie die nötige Korrektur der Säurekapazität im Pool vornehmen können.

1. Schutzausrüstung tragen

Auch beim Anheben der Alkalinität im Pool empfehlen wir immer eine Schutzausrüstung wie Gummihandschuhe, Atemschutzmaske und eine Schutzbrille zu tragen.

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Generell sollten Sie bei der Verwendung von Poolchemie Ihre Haut, Augen und Atemwege schützen. Zudem empfehlen wir immer alte Kleidung zu tragen, da Säure die Kleidung beschädigen kann.

2. Wassertest durchführen

Verwenden Sie die photometrische- oder die titrimetrische Methode, um die Säurekapazität (TA-Wert) und den pH-Wert im Pool zu messen.

Eine Verwendung von Teststreifen ist nicht zu empfehlen. Diese gelte als ungenau

Wir empfehlen u.U. den folgenden elektronischen Wassertester. Über den Link gelangen Sie zum Shop von Amazon.

Bei der Optimierung der Alkalinität im Pool kommt es auf genaue Messverfahren an und das gelingt Ihnen mit den bereits erwähnten Methoden am besten.

3. Die Menge an Alca-Plus bestimmen

Um die richtige Menge an Alca-Plus zu dosieren, müssen Sie zunächst das Beckenvolumen ausrechnen.

  • Rechteckbecken: Länge x Breite x durchschnittliche Tiefe
  • Runde Pools: Radius² x 3,14 x Tiefe (r² * π * h)

Befolgen Sie bei der Dosierung die Angaben des Herstellers – siehe Verpackung.

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Wir raten Ihnen strikt die Angaben des Herstellers einzuhalten und Überdosierungen zu vermeiden da es ansonsten zu Eintrübungen im Wasser kommt.

4. Das Alca-Plus in den Pool gießen

Das Alca-Plus ist als Pulver im Fachhandel erhältlich.

Sie können das Mittel so in den Pool geben, aber die weitaus bessere Methode ist das Pulver vorher im Wassereimer zu verflüssigen.

Gießen Sie dazu einen Eimer mit Wasser ein und geben Sie erst danach das Alca-Plus zum Wasser. Halten Sie sich bitte an diese Reihenfolge, um Spritzer zu vermeiden.

Das Mischverhältnis sollte bei 10:1 liegen.

Verrühren Sie das Gemisch mit einem Stab aus Holz oder Plastik und gießen Sie anschließend das Mittel in den Rücklaufstrom der Poolpumpe.

Durch diese Anwendung kommt es zu weniger Spritzern. Alternativ können Sie das Gemisch über den Beckenrad in den Pool gießen.

5. Poolpumpe laufen lassen

Wir empfehlen – nachdem Sie das Alca-Plus angewendet haben – die Poolpumpe für 1 1/2 Stunden laufen zu lassen.

Dadurch verteilt sich das Mittel besser im Poolwasser und es kommt zu keinen Flecken im Pool.

Weiterhin wird das Wasser mit extra Sauerstoff versorgt, was die Wirkung des Alca-Plus begünstigt.

6. Den Pool belüften

Wie im Artikel bereits beschrieben, kann extra zugeführter Sauerstoff und eine Verwirbelung des Poolwassers den pH-Wert und die Alkalinität anheben.

In der Regel reicht Ihre Poolpumpe aus, aber Poolzubehör wie ein Springbrunnen können die Wirkung verbessern.

Wenn Sie also bereits einen kleinen Springbrunnen im Pool haben, dann lassen Sie diesen über den Tag laufen.

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7. Ein letzter Wassertest

Lassen Sie das Mittel für 24 Stunden im Pool wirken und testen Sie am nächsten Morgen die Säurekapazität des Wassers.

Verwenden Sie bitte keine Wasserteststreifen, diese sind nicht ausreichend!

Liegt die Säurekapazität zwischen 80 und 120 mg/l, dann können Sie zum letzten Schritt springen.

Falls der Wert weiterhin unter 80 mg/l liegt, müssen Sie die Dosierung erhöhen und die Korrektur ein zweites Mal vornehmen bis die Werte stimmen.

8. Den pH-Wert optimieren

Wenn die Alkalinität erhöht wurde, muss nur noch der pH-Wert langsam angepasst werden.

Stellen Sie einen erhöhten pH-Wert fest empfehlen wir die Zugabe eines pH-Minus. Beachten Sie auch hier bei der Anwendung die Angaben des Herstellers.

Falls Sie ein gutes pH-Minus suchen, empfehlen wir das hier gezeigte Mittel.

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Fragen und Antworten zur Alkalinität

In diesem Kapitel sammeln wir die eingehenden Fragen unserer Leser. Wir hoffen so nicht abgehandelte Unklarheiten zu beseitigen.

Falls Sie Ihre Frage hier nicht finden, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail – Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wie beeinflusst die Alkalinität die Wasserhärte?

Die Alkalinität steht in Wechselwirkung zum pH-Wert. Das bedeutet, wenn die Alkalinität zu niedrig ist, dann ist das meistens auch beim pH-Wert der Fall. Gleiches gilt auch umgekehrt.

Da der pH-Wert die Calciumhärte im Pool beeinflusst, sind folglich diese drei Parameter für die Wasserbalance entscheidend.

Kann man die Alkalinität mit Soda und anderen Hausmitteln anheben?

Manche Alca-Plus Mittel beinhalten nichts weiter als Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3), was nichts weiter als Soda (Backpulver) ist. Demzufolge kann die Alkalinität mit einem Hausmittel – hier die Soda – angehoben werden.

Aber Achtung: Wenn im Soda weitere organische Inhaltsstoffe enthalten sind, kann das zu einer Übersättigung im Poolwasser führen und das Wasser trüben.

Außerdem brauchen Sie große Mengen an Soda um die Alkalinität zu heben.

Um die Alkalinität um 50 mg/l in einem Pool mit 37 m³ Wasserinhalt zu heben, brauchen Sie ca. 3,40 kg Soda. In einem 50 m³ Becken wären das ungefähr 5,10 kg.

Was tun, wenn die Alkalinität nicht alleine sinkt?

Wenn die Alkalinität nur langsam oder gar nicht sinkt, empfehlen wir die von uns aufgezeigten Schritte wie man die Alkalinität senkt. Überlassen Sie nichts dem Zufall und warten Sie nicht das eine zu hohe Alkalinität Konzentration alleine sinkt.

Wo liegt der Grenzwert für die Alkalinität?

Aus unserer Erfahrung sollte die Grenze von 120 mg/l Alkalinität im Pool nicht überschritten werden. In den USA liegt der Grenzwert bei 150 mg/l. Als Poolbesitzer können Sie austesten was für Ihren Pool am besten funktioniert.

In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß beim Baden!

Über uns

Über die Jahre haben wir sehr viele Möglichkeiten ausprobiert einen Pool zu reinigen und dabei wertvolles Wissen angesammelt. Auf dieser Seiten teilen wir alles was funktioniert und was nicht.

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